Wenn der Wecker klingelt und du einfach liegen bleiben willst
Der Wecker klingelt. Du weißt, dass du aufstehen solltest – aber alles in dir sagt: „Nein, danke.“ Die Bettdecke ist warm, der Tag scheint weit weg und die Motivation ist irgendwo zwischen dem ersten Snooze-Knopf und der Idee, einfach krankzumelden.
Das Problem: Je öfter du dich morgens überfordert fühlst, desto schwerer fällt dir das Aufstehen. Die Vorstellung, direkt voller Energie aus dem Bett zu springen, macht alles nur noch schlimmer. Aber was wäre, wenn du es dir leichter machen könntest?
Die gute Nachricht: Du musst dich morgens nicht sofort zu Höchstleistungen zwingen. Mit kleinen Veränderungen kannst du ohne Druck in den Tag starten. Lass uns anschauen, was dir hilft, wenn du am liebsten einfach liegen bleiben würdest.
Warum fällt das Aufstehen so schwer?
Morgens wach zu werden ist nicht nur eine Frage der Willenskraft – dein Körper und dein Gehirn müssen sich darauf erst einmal einstellen.
Die Wissenschaft dahinter:
- Nach dem Schlaf ist dein Körper noch in einem niedrigen Energiezustand – dein Kreislauf braucht Zeit, um in Schwung zu kommen.
- Cortisol, das sogenannte Stresshormon, steigt morgens natürlich an, um dich wach zu machen – aber wenn dein Rhythmus nicht stabil ist, kann das erschwert sein.
- Zu abruptes Aufstehen kann das Gefühl von Überforderung verstärken, während sanfte Übergänge dir helfen, dich schneller wohlzufühlen.
Heißt konkret: Dein Körper ist nicht gegen dich – aber du kannst ihm helfen, sich leichter auf den Tag einzulassen.
Anzeige
Zwei erste Schritte für einen besseren Morgen
Statt sich auf lange Morgenroutinen zu verlassen, geht es darum, den ersten Moment nach dem Aufwachen angenehmer zu gestalten.
Der sanfte Start: Eine Mini-Handlung wählen
Es klingt banal, aber der erste kleine Schritt entscheidet alles. Wenn du einmal die Bewegung eingeleitet hast, wird der Rest leichter.
Das kannst du tun:
- Füße aus dem Bett schwingen.
- Ein Glas Wasser trinken.
- Das Fenster kurz öffnen und tief einatmen.
- Die Hände über den Kopf strecken, um die Muskeln zu aktivieren.
Diese Mikro-Handlungen wirken harmlos – aber sie unterbrechen das Bedürfnis, einfach liegen zu bleiben.
Eine kleine Vorfreude für den Morgen
Morgens aufzustehen ist leichter, wenn du dich auf eine Kleinigkeit freuen kannst. Das muss nichts Großes sein – aber es sollte einen positiven Impuls setzen. Wir nennen das den „Freudenmoment“.
Das kann zum Beispiel sein:
- Ein Getränk, das du liebst. Lies hierzu auch „Mehr als ein Getränk – Wie deine erste Tasse Kaffee oder Tee deinen Morgen prägen kann“.
- Deine Lieblingsplaylist mit Lieblingsliedern. Hierzu mehr im Beitrag „Die perfekte Musik für deine Morgenroutine – Songs, die dich wach machen & motivieren (inklusive Playlist!)“.
- Ein Frühstück, auf das du dich besonders freuen kannst. Mehr hierzu: „Die richtige Morgenroutine für mehr Energie – von Frühstück bis Nahrungsergänzung“.
- Dein Lieblingsoutfit, in dem du dich wohl fühlst. Mehr dazu in „Die Macht der Kleidung – warum du dein Outfit schon am Abend bereit haben solltest“
- Jeder andere kleine Moment am Tag, auf den du dich freuen kannst.
Es geht nicht darum, produktiv zu sein. Es geht darum, einen ersten Anreiz und einen Lichtblick zu schaffen, um den Tag angenehmer zu beginnen.
7-Tage-Challenge inkl. der Übung „Freudenmoment“
Wir haben eine kleine kostenfreie 7-Tage-Routine-Challenge erstellt, die dich dabei unterstützt, den ersten Schritt in Richtung neuer Gewohnheiten zu gehen.
Dabei bekommst du Anleitungen für zwei einfache Übungen für den Einstieg; Hintergrundwissen, warum sie funktionieren; Impulse und Motivation per E-Mail und am Ende eine kleine Belohnung.
Also, worauf wartest du noch? Hier kommst du zur Challenge:
Was dir zusätzlich helfen kann
Kleine Hilfsmittel für einen leichteren Start
Wenn dir das Aufstehen schwer fällt, gibt es noch weitere praktische Tools, die den Morgen angenehmer machen können, hier einige Beispiele:
Sanft geweckt mit Lichtwecker
Ein Lichtwecker hilft dir bei einem sanften Start in den Tag. Er simuliert den Sonnenaufgang und lässt dich im Vergleich zu einem normalen Wecker langsamer aufwachen. Der Lichtwecker Wake-Up von Philips ist besonders beliebt und bietet verschiedene Einstellungen, um den Weckvorgang individuell auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Frischekick mit Körperspray
Ein erfrischendes Spray, mit dem du dich morgens besprühst, kann dir einen ersten Wachmoment geben und gleich mehrere Sinne auf Trab bringen.
Das Körpersspray „Erfrischungsmomente“ von Dr. Ehrlichs ist mit Zitrone und Pfefferminze versetzt. Unser Tipp: Bewahre das Spray direkt neben dir auf deinem Nachttisch auf, so kannst du morgens vor dem Aufstehen danach greifen.
Frühstück vorbereiten
Zum Beispiel ein warmes, cremiges Porridge am Morgen tut einfach gut. Hierauf kannst du dich bereits beim Aufwachen freuen.
Wenn du morgens keine Zeit hast, ein frisches Porridge oder einen Smoothie im Mixer zuzubereiten, kannst du es schon abends als Overnight Oats vorbereiten, z.B. von 3Bears. Mit frischen Beeren und einem gesunden Topping für Auge und Körper etwas gutes.
Darum macht eine Morgenroutine Sinn
Eine gute Morgenroutine muss nicht kompliziert sein – auch mit wenig Zeit kannst du dir etwas Gutes tun und deinen Tag bewusst starten!
mehr zu Morgenroutinen
Fazit: Morgens aufstehen muss nicht anstrengend sein
Es gibt Tage, an denen das Aufstehen schwerfällt – und das ist völlig in Ordnung. Aber du kannst es dir einfacher machen, indem du den ersten Moment nach dem Aufwachen bewusst gestaltest.
✔ Starte mit einer Mini-Handlung, um dich sanft in Bewegung zu bringen.
✔ Schaffe dir eine kleine Freude am Morgen, auf die du dich freuen kannst.
✔ Nutze unterstützende Tools, um den Übergang angenehmer zu gestalten.
Welcher Trick hilft dir morgens am besten?


